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Was Gullfoss besonders macht
Gullfoss ist nicht Islands höchster Wasserfall, aber einer der kraftvollsten – der Fluss Hvítá stürzt zunächst etwa 11 Meter, dann 21 Meter in eine schroffe, rund 32 Meter tiefe Schlucht. An einem klaren, sonnigen Tag erzeugt die Gischt der unteren Fälle regelmäßig einen sichtbaren Regenbogen.
Nah herankommen
Zwei Aussichtsbereiche lassen dich die Fälle unterschiedlich erleben: ein oberer Weg am Schluchtrand bietet einen weiten Blick auf beide Stufen zusammen, während ein unterer Weg dich nah genug heranbringt, um den Nebel direkt zu spüren.
Die Naturschutzgeschichte
Gullfoss wäre im frühen 20. Jahrhundert fast ein Wasserkraftprojekt geworden. Sigríður Tómasdóttir, die Tochter des Landbesitzers, wird weithin dafür anerkannt, die Ausbaupläne bekämpft zu haben – der Legende nach drohte sie, sich in die Fälle zu stürzen, sollte der Damm gebaut werden.
Praktische Besuchstipps
- Ein Besucherzentrum am Parkplatz hat ein Café, einen Geschenkeladen und Toiletten.
- Winterbesuche zeigen teilweise gefrorene Fälle mit Eisformationen an den Schluchtwänden.
- Gullfoss ist typischerweise die letzte Station einer Standard-Golden-Circle-Route, nach Þingvellir und Geysir, etwa 1,5 Stunden von Reykjavik.
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