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Was es eigentlich ist

Jökulsárlón ist ein Gletschersee, den es vor einem Jahrhundert noch nicht gab – er entstand vollständig durch den Rückzug von Breiðamerkurjökull, einem Ausflussgletscher der gewaltigen Vatnajökull-Eiskappe, und wächst weiter, während der Gletscher weiter schmilzt. Eisstücke brechen von der Gletscherfront ab, treiben monatelang über die Lagune, während sie langsam schmelzen, und werden schließlich durch einen schmalen Kanal ins Meer gespült – viele landen am Diamond Beach gegenüber der Straße an.

Wie weit ist es wirklich?

Das ist das Detail, das viele überrascht: Jökulsárlón liegt etwa 4,5–5 Autostunden von Reykjavik entfernt (rund 380 km). Es ist kein beiläufiger Zusatz zu einem Südküsten-Tagesausflug, sondern ein eigenes Ziel – meist verbunden mit einer Übernachtung in der Nähe oder einem sehr langen einzelnen Tag.

Was man dort tun kann

  • Am Ufer entlanglaufen auf beiden Seiten der Lagune – kostenlos und oft genug, um die Größe der Eisberge zu würdigen.
  • Zum Diamond Beach wechseln, ein zweiminütiger Weg durch die Unterführung unter der Ringstraße.
  • Bootstouren bringen dich näher an die Eisberge heran, wenn du mehr als die Ufersicht möchtest.

Beste Reisezeit

Saison Was dich erwartet
Sommer (Jun–Aug) Meiste Eisberge, Bootstouren, langes Tageslicht, meiste Besucher
Nebensaison Gute Eisbergmenge, weniger Andrang
Winter Keine Bootstouren, aber echte Chance auf Nordlichter über der Lagune

Unterkunft in der Nähe

Die meisten Besucher übernachten in oder um Höfn, etwa eine Stunde östlich, mit deutlich mehr Auswahl an Unterkünften und Restaurants.

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