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Wann man hinfahren sollte
Die Nordlichter (Aurora Borealis) sind grob von Ende August bis Mitte April sichtbar, immer wenn der Himmel dunkel genug ist – was die fast durchgehende Tageshelligkeit des isländischen Sommers komplett ausschließt. Innerhalb dieses Zeitraums gibt es keinen einzelnen "besten" Monat; viel wichtiger als der Kalender sind klarer Himmel und Sonnenaktivität in der jeweiligen Nacht.
Die drei Dinge, die wirklich zählen
- Bewölkung. Der mit Abstand größte Faktor. Selbst bei perfekter Sonnenaktivität siehst du durch dichte Wolken nichts. Prüfe immer die Aurora-Vorhersage des isländischen Wetteramts (vedur.is).
- Dunkelheit. Du brauchst echte Dunkelheit, abseits der Lichtverschmutzung von Reykjavik.
- Sonnenaktivität (Kp-Index). Höhere Werte bedeuten eine stärkere, sichtbarere Anzeige, aber auch ein moderater Kp-Index kann bei klarem, dunklem Himmel eine gute Show liefern.
Geführte Tour oder Selbstfahrt?
Der größte praktische Vorteil einer geführten Tour ist die kostenlose Nachbuchung, die die meisten Anbieter anbieten, falls die Lichter nicht erscheinen – eine echte Absicherung gegen Islands unberechenbaren Himmel.
So verbesserst du deine Chancen
- Bleib mehrere Nächte. Zwei oder drei Chancen sind besser als eine.
- Fahr weg von den Stadtlichtern. Schon 20–30 Minuten außerhalb Reykjaviks verbessern die Sicht spürbar.
- Zieh dich warm an für 30–60 Minuten Stillstehen in der Kälte.
- Bring eine Kamera mit, die schwaches Licht gut einfängt – ein Stativ und Langzeitbelichtung zeigen oft mehr Farbe und Details, als das bloße Auge sieht.
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