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Warum die Südküste Islands beliebteste Route ist
Innerhalb von etwa 2,5–3 Autostunden von Reykjavik liefert die Südküste zwei von Islands meistfotografierten Wasserfällen, einen schwarzen Sandstrand mit Basaltsäulen und ein charmantes Küstendorf – alles direkt an der Ringstraße, ohne Umweg. Problemlos als langer Tagesausflug machbar, oder als erste Etappe einer längeren Ringstraßen-Reise.
Skógafoss
Mit 60 Metern Höhe und rund 25 Metern Breite ist Skógafoss einer der wasserreichsten Wasserfälle Islands – und einer der am leichtesten zugänglichen. Ein kurzer Fußweg vom Parkplatz führt direkt an seine Basis, oft mitten in die Gischt, mit Regenbogen an sonnigen Tagen. Eine steile Treppe (rund 400 Stufen) führt zu einer Aussichtsplattform oben.
Seljalandsfoss
Etwa 30 Minuten westlich von Skógafoss ist Seljalandsfoss berühmt für etwas, das nur wenige Wasserfälle bieten: einen Weg hinter den fallenden Wasserschleier selbst. Bring eine Regenjacke mit oder rechne damit, richtig nass zu werden. Ein kurzer Weg weiter entlang der Klippe führt zu Gljúfrabúi, einem kleineren, teilweise versteckten Wasserfall in einer engen Schlucht.
Reynisfjara schwarzer Sandstrand
Kurz hinter dem Dorf Vík liegt Reynisfjara, ein markanter schwarzer Sandstrand mit dramatischen hexagonalen Basaltsäulen und Felsnadeln im Meer. Er ist auch tatsächlich gefährlich: plötzliche "Sneaker Waves" haben hier zu Todesfällen geführt – wende dem Meer niemals den Rücken zu und halte deutlichen Abstand zur Wasserlinie.
Vík
Islands südlichstes Dorf ist klein, aber mit genug Cafés, einem Supermarkt und Unterkünften ausgestattet, um ein sinnvoller Übernachtungsstopp zu sein.
Empfohlene Reihenfolge
Von Reykjavik aus: Seljalandsfoss → Gljúfrabúi → Skógafoss → Reynisfjara → Vík. Plane den größten Teil eines vollen Tages ein (8+ Stunden Hin- und Rückfahrt).
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