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Das Wichtigste zum isländischen Wetter
Island liegt dort, wo warme und kalte Meeresströmungen aufeinandertreffen – genau deshalb kann das Wetter innerhalb einer Stunde von Sonnenschein zu waagerechtem Regen wechseln. Die Temperaturen selbst sind selten extrem – dank des Golfstroms sind Reykjaviks Winter milder als die von New York – aber Wind, Regen und plötzliche Bewölkung sind die eigentlichen Faktoren.
Typische Temperaturen nach Saison
- Sommer (Jun–Aug): etwa 10–15 °C im Süden
- Nebensaison (Apr–Mai, Sep–Okt): etwa 5–10 °C, mit echter Chance auf Schneeregen
- Winter (Nov–Mär): etwa -3–3 °C an der Küste – milder als die meisten erwarten, aber der Windchill macht es kälter
Wind zählt mehr als Temperatur
Wind ist wohl Islands prägendstes Wettermerkmal. Das isländische Wetteramt gibt farbcodierte Warnungen heraus (gelb, orange, rot), die sich täglich zu prüfen lohnen, besonders im Winter.
So packst du richtig
- Wasserdichte, eingelaufene Wanderschuhe
- Eine echte Regenjacke – Ponchos halten dem isländischen Wind nicht stand
- Warme Mütze und Handschuhe, selbst im Juli im Hochland
- Einen Badeanzug, immer – Thermalbäder laufen das ganze Jahr
Die Vorhersage wie ein Einheimischer lesen
Das isländische Wetteramt (vedur.is) und die Straßenzustandsseite (road.is) sind die beiden Ressourcen, die Isländer tatsächlich nutzen.
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