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Orientierung

Das Zentrum von Reykjavik ist so kompakt, dass die meisten Erstbesucher kaum öffentliche Verkehrsmittel brauchen – die Haupteinkaufsstraße (Laugavegur), der alte Hafen und das Wahrzeichen der Stadt liegen alle innerhalb von 20–30 Gehminuten voneinander entfernt. Plane mindestens einen vollen Tag ein, idealerweise zwei, wenn du für Tagesausflüge keinen Mietwagen nimmst.

Sehenswürdigkeiten

  • Hallgrímskirkja — Reykjaviks höchstes Gebäude und bekanntestes Wahrzeichen. Die Kirche selbst ist beeindruckend, aber der eigentliche Grund für einen Besuch ist die Aussichtsplattform, die den besten Blick über die bunte, niedrige Skyline der Stadt bietet.
  • Sonnenfahrer (Sólfar) — eine Stahlskulptur am Wasser in Form eines Wikingerschiff-Skeletts, am schönsten bei Sonnenuntergang mit dem Berg Esja im Hintergrund.
  • Harpa Konzerthaus — ein markantes Glasgebäude am Hafen, das einen Besuch wert ist, selbst ohne Konzertbesuch; die geometrische Glasfassade wurde von Islands Basaltsäulen inspiriert.
  • Alter Hafen — Ausgangspunkt der meisten Wal- und Papageientaucher-Touren, mit einer wachsenden Zahl guter Fischrestaurants.

Museen und Kultur

Reykjavik hat für seine Größe erstaunlich viele gute Museen. Das Nationalmuseum Islands ist der beste Ort, um isländische Geschichte von der Besiedlung bis heute zu verstehen, während die Siedlungsausstellung ihre Ausstellung direkt um ein ausgegrabenes Langhaus aus der Wikingerzeit herum aufbaut.

Wie es die Einheimischen machen: ins Schwimmbad

Isländer schwimmen das ganze Jahr über, und Reykjaviks öffentliche, geothermisch beheizte Schwimmbäder sind eine echte kulturelle Institution. Laugardalslaug ist das größte und beliebteste, mit mehreren Whirlpools bei unterschiedlichen Temperaturen – und deutlich günstiger als die Blue Lagoon.

Probier einen Hotdog. Reykjaviks berühmtestes Gericht ist nicht Fisch, sondern der isländische Hotdog (pylsur) aus Lamm-, Rind- und Schweinefleisch. Bestell ihn "mit allem" für die klassische Variante.

Wie viel Zeit einplanen

Ein voller Tag deckt die Highlights ab; zwei Tage lassen Raum für ein Museum mehr, einen richtigen Schwimmbadbesuch und Zeit für Viertel abseits der Touristenmeile wie Grandi, den alten Fischereihafen.

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